

Geschichte des Cultimo
I. Wie alles begann…
In höchster Alarmbereitschaft schlossen sich kurzfristig Bewohnerinnen und Bewohner aus Kuhstedtermoor sowie einigen Nachbarorten zusammen. Mit Eigenkapital und nach langwierigen Verhandlungen mit Banken gründeten sie die Custos GmbH und erreichten mit großem Engagement, Verhandlungsgeschick und Ausdauer das scheinbar Unmögliche: den Erwerb des Gasthauses.
Die Gründung der Custos GmbH, der Erwerb des Gasthauses, die vergebliche Suche nach einem Betreiber sowie die anschließende Gründung des Kulturvereins Cultimo e.V. erfolgten unter erheblichem Zeit- und Problemdruck. Nach der erfolgreichen Übernahme des Gasthauses wurde ein Nutzungskonzept entwickelt. Erneut fanden sich zahlreiche engagierte und politisch wachsame Menschen zusammen, die sowohl durch ihren ehrenamtlichen Einsatz als auch durch weitere finanzielle Einlagen die notwendigen Renovierungs- und Umbauarbeiten ermöglichten.
Nach einigen Jahren wurde die Custos GmbH in eine Genossenschaft umgewandelt. Die meisten Mitglieder traten gleichzeitig dem Verein Cultimo e.V. bei.
Seit 2025 haben Investoren das Projekt Cultimo übernommen und damit die Fortführung des Konzepts „Kultur gegen rechts“ ermöglicht. Bereits nach relativ kurzer Zeit hatte sich das Cultimo einen festen Platz für anspruchsvolle Kleinkunst in der Region erarbeitet und sich darüber hinaus auch überregional etabliert.
Ein engagierter Stamm von Ehrenamtlichen meistert seit Beginn unermüdlich den Veranstaltungsbetrieb in Küche und Saal, um die monatlichen Mietverpflichtungen zu erfüllen.
Ohne die über viele Jahre verlässliche Unterstützung der Gemeinde Gnarrenburg, des Landkreises Rotenburg (Wümme) sowie die finanzielle Unterstützung durch Banken, Spenden und werbetreibende Unternehmen wäre die von zahlreichen Krisen geprägte Fortführung der gelebten politischen Wachsamkeit und Kulturarbeit des Vereins Cultimo e.V. nicht möglich gewesen.